Fortbildung

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„Bildungspartner Bibliothek und Schule“ in Kitzingen

 
  Am 9. April fand in der Stadtbücherei Kitzingen eine anregende und informative Veranstaltung statt.
Dipl.-Bibliothekarin Birgit Lücke, Leiterin der Stadtbibliothek Warendorf (NRW), referierte vor rund 30 Kolleginnen und Kollegen über ihre Erfahrungen mit einer Bildungspartnerschaft zwischen Stadtbücherei und Schule. Organisiert hatte die Veranstaltung Stephan Niemeyer von der Staatlichen Landesfachstelle, Außenstelle Würzburg. Die Fortbildung war Weiterführung einer ganzen Reihe von Aktivitäten und Maßnahmen, welche die Landesfachstelle seit knapp 2 Jahren verstärkt anbietet, um die Zusammenarbeit von Bibliotheken und Schulen zu fördern.Schon bald nach einführenden Worten Birgit Lückes wurde lebhaft diskutiert, als zunächst die Bibliotheksmitarbeiter/-innen wie auch die drei anwesenden Lehrerinnen aufgefordert waren, eigene Erfahrungen und Wünsche für eine Bildungspartnerschaft einzubringen. Man gebe, ohne dafür zu bekommen, war von einigen Bibliothekarinnen zu hören. Manchen neu war die schulische Stelle eines Lesebeauftragten oder Schulbibliotheks-Multiplikators.

Ziel einer Bildungspartnerschaft ist nach Birgit Lücke die gegenseitige Stärkung der beiden Bildungseinrichtungen Bibliothek und Schule im Dialog: Was benötigt die jeweilige Klasse, das ihr die Bücherei eventuell bieten kann? Und dies nicht nur bezogen auf das Medienangebot, sondern auch in puncto Informations- und Medienkompetenz. Entsprechende Fähigkeiten der Schüler sollten Jahr für Jahr aufbauend mit Hilfe der Bibliothek trainiert werden. Verstärkt wies Birgit Lücke dabei auf die Wichtigkeit der Personenwahl für die Bildungspartnerschaft hin: Besser gleich an den Rektor einer Schule herantreten als an sein Vorzimmer; unbedingt konstant mit einer Person pro Kindergarten, Schule oder Klasse Kontakt halten, statt ein wechselndes Amt einzurichten; sich auf die jeweilige Lehrkraft individuell einstellen, deren Vorstellungen und Bedenken erfragen – dies waren einige ihrer wichtigsten Tipps. Nur übernehmen, so ihre dringende Warnung, solle man sich keinesfalls, für den Anfang sei eine Schule als Partner genug.

Ein reger Austausch der Zuhörerschaft brachte sicherlich viele neue Erkenntnisse und Ideen, die die Fortbildungsbesucher frisch inspiriert mit nach Hause nahmen, um wohl auch einiges an ihren Wirkungsstätten umzusetzen.

Martin Beckstein, Praktikant mD

  Warendorfer Schulportal

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